Paulskirche - Dietrichsdorf

Die feierliche Grundsteinlegung erfolgte am 30. Juni 1863, dem Tag der Apostel Petrus und Paulus. So erhielt die Kirche den Namen Paulskirche. Die Peterskirche steht in Trajuhn. Beide Kirche sind nach demselben Bauplan des Landesbaurates von Ritter aus Merseburg, im Rundbogenstil erbaut.

Das Kirchengebäude ist flach gedeckt und ein unverputzter Backsteinbau auf Bruchsteinsockel im neoromanischen Stil. Der Saal besteht aus einer eingezogenen halbrunden Apsis. Die Kosten beliefen sich auf 22.000 Mark je Kirche. Für Kirchtürme war anscheinend kein Geld mehr da. Man genügte sich mit sogenannten Dachreitern, in welche eine Glocke eingehängt wurde.

Da sie sich beim Läuten zu schwach erwies, musste neben der Kirche ein Glockenstuhl errichtet werden. So ist es in Dietrichsdorf noch heute. Als Altarbild dient ein Epitaph für Frau Hetzer. Dargestellt wird die Szene Jesus im Garten Gethsemane.

Weitere wichtige Baudachten

  • 1705 Bau einer kleinen Holzkirche durch die Wittenberger Universität
  • 1835 Abriss wegen Baufälligkeit
  • Gottesdienste fanden in der Schule oder Gaststätte statt
  • 1863 Grundsteinlegung für die Paulskirche
  • 1864 Einweihung der Paulskirche mit 3-stündigen Festgottesdienst
  • 1864 Einbau der in Wittenberg gegossenen Glocke
  • 1874 Einbau der Orgel durch die Firma Geißler, Eilenburg
  • 1917 die Glocke wird im 1. Weltkrieg eingeschmolzen
  • Nutzung der Schulglocke, die Glocke der 1705 erbauten Kirche
  • 1962 Elektrifizierung & Renovierung der Kirche mit den heutigen Farben und Läufer,
  • Schaffung einer Winterkirche unter der Empore und Orgel
  • 1963 100-Jahr-Feier
  • 2000 Eindeckung des Daches mit neuen Ziegeln, Anbringen von Blitzschutzanlagen, Erneuerung des Sandsteintürmchens, Verfugen der gesamten Kirche und Innenausmalung der Kirche
  • 2001 Einweihung des rekonstruierten Glockenstuhls
  • 2004 140-Jahr-Feier mit Konzert
  • 2009 Orgelmotor erneuert
  • 2013 Renovierung der Orgel

 

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Losung & Lehrtext

23.02.2019
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man zugleich ackern und ernten, zugleich keltern und säen wird. Und die Berge werden von Most triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein. Ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen. Der Seher Johannes schreibt: Ein Engel zeigte mir auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
Amos 9,13-14 Offenbarung 22,2

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