20.10.2017
Wittenberg Weltoffen

Stellungnahme/ Pressemitteilung

Eine Demonstration am 21. Oktober 2017 ist keine angemessene Reaktion auf den tragischen Tod eines jungen Mannes am Einkaufzentrum Arsenal! Ein Mensch ist verunglückt und das ist Anlass zu tiefer Trauer. Wir sind traurig, weil jedes Leben wertvoll ist.

Die Umstände des Todes sind nicht bekannt. Die Polizei ermittelt noch. Darum ist weder der Anlass noch der Zeitpunkt geeignet, um politische Forderungen aufzustellen und durch Kundgebungen zu bekräftigen.

Das Bündnis Wittenberg Weltoffen sagt klar: „Gehen Sie nicht hin! Wer an dieser Demonstration teilnimmt, spaltet die Gesellschaft weiter.“

Tobias Thiel erläutert für das Bündnis: „Wir werden in nächster Zeit zu einer Diskussionsveranstaltung einladen, um gemeinsam Lösungen für die Konflikte in der Stadtgesellschaft zu suchen.“

Das Bündnis Wittenberg Weltoffen hat in der Vergangenheit häufiger zu Fragen von Migration, Islam und Naziaufmärschen Stellung bezogen. Wir haben vielfältige Veranstaltungen organisiert. Wir treten ein für Menschenwürde und gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus und für ein friedliches Zusammenleben. Im Bündnis arbeiten viele Akteure der Zivilgesellschaft, aus Kirchen, Parteien und Einzelpersonen zusammen.

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